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Michael Kussl - "Rotachsänger" und Wiesenballett"

Michael Kussl vervollständigt Skulpturenzyklus im KunstRaum Oberteuringen 2012

Gleich zwei Objekte brachte Michael Kussl aus seinem Owinger Atelier „Klang & Eisen“  am vergangenen Dienstagnachmittag (17. Juli) in den KunstRaum. Am Hügel, an der Friedhof-/Rotachstadiongrenze, tanzt seitdem sein „Wiesenballett“  - weiße, stoffumhüllte Metallgerippe, von denen Kussl meint: „Sie tanzen, sie bewegen sich in Luft und Blau und Grün hinein, einen Moment innehaltend, langbeinige Wesen des Übergangs, zu Form geronnene Gedanken aus dem Unterbewusstsein, wie fliegende Fische auf einem weiten Ozean der Geschichte. Sind sie vom Himmel gefallen oder aus der Wiese gewachsen? Von Luft umspült und frei, dem Fließen des Wassers der Rotach verbunden. - Ist das vielleicht das wilde Fleisch der Ferne, das näher getreten ist?“

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Der ursprünglich aus Mannheim stammende Metallbildhauer lebt seit 30 Jahren in der Bodensee-Region und wirkt seit zehn Jahren in Owingen-Taisersdorf. Dort entstehen Skulpturen für Innenräume und Landschaften, teils in abstrakter, offener Formensprache, teils auf das Archaische, Mythologische oder Fantastische hinweisend. Selbst schwer beeinträchtigt (noch frischer LWS-Discusprolaps) unterstützte ihn tatkräftig Samy Vermeulen beim Aufstellen der Tänzerinnengruppe und seiner zweiten Skulptur, die nun zwischen Tennisanlage und Rotach zu finden ist.

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Von dem „Rotachsänger“ sagt Michael: „Gesellt man sich zu dem Rotach-Sänger, ganz nah am Ufer, rauscht, murmelt und plätschert die Rotach in vielen Wasserstimmen, jede erzählt von einer eigenen, weiten Reise im beständigen Kreislauf des Wassers. Da hinein, ganz genau aufgepasst, stimmt er manchmal mit ein. Besonders in der Dämmerung kann man ihn deutlich vernehmen, den rostigen Bariton erhebend  ... und singt seit Urzeiten immer wieder sein eisernes Lied ....“                  www.klangundeisen.de  

 Bruno Rauscher


U. Petrowitz, S.R.R. Vermeulen und B.J. Schaider

Drei neue Skulpturen im KunstRaum

Am Mittwoch, 10. Juli, kamen gleich zwei neue Objekte von „frischen“ Künstlern in den KunstRaum. Uwe Petrowitz ließ seinen „Engel ohne Kopf“ zur südwestlichen Ecke vom Rotachkindergarten-Garten schweben. Der  massive Buchenstamm mit flügelhaften Verdickungen bedurfte allerdings kraftstrotzender „Flughilfe“ durch den Radlader des Bauhofs, damit er auch an genau dieser Stelle landen konnte. Als Hilfeleister trat Uwe kurz nach dem erfolgreichen Aufstellen seines Objektes selbst auf, als Samy R. R. Vermeulen seinen „Mühlstein“ (Originaltitel: "Human Fingerprint Within The Universe") von Allensbach heranrollte. Der Stahlhohlkörper ruht auf zehn Schwarzpappelfragmenten und stellt seitdem einen attraktiven Blickfang auf der Böschung vor den Lebensräumen dar. www.samydesign.de

Zwei Tage darauf (12. Juli) bedurfte es nochmal den Einsatz des Bauhofs um „Johannes, der Täufer“ von Brigitte – Jutta Schaider www.brigitte-schaider.de an seinen Platz zu positionieren. Schon von Weitem leuchtet der weiß lasierte Holzstamm den Besuchern des Rotachparks entgegen. Erst wenn man sich der Freifläche westlich der Aussegnungshalle nähert, wird die Schaider-typische Ziseliertechnik mittels einer feinen Carving-Motorsäge erkennbar, mit der die Neukirchner Künstlerin die - ihrer Eingebung nach – darin innewohnenden Gestalten von der Ummantelung durch lebendige Rinde und Holz befreit und so hervortreten lässt. In der kommenden Woche komplettiert Michael Kussl aus Owingen www.klangundeisen.de mit einer Stahlskulptur den „KunstRaum Oberteuringen 2012“.

Bruno Rauscher      

Brigitte J. Schaider - "Johannes, der Täufer"

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Samy Vermeulen - "Mühlstein"

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Uwe Petrowitz - Kopfloser Engel

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“Brückenwacht” – Alexander Weinmann

(März/Mai 2012)
„Brückenwacht“ vollzählig angetreten

Alexander Weinmann rückte am vergangenen Mittwoch mit der Verstärkung für den noch einsamen „Wächter“ am Rotachsteg an. Nun steht auf der anderen Seite ein ebenso behelmtes Gegenstück. Damit will  der Radolfzeller Künstler einerseits auf das (heute noch) verbreitete „Brückenzollwesen“, andererseits auf die ehemalige Grenzlinie zwischen der Grafschaft Heiligenberg und der österreichischen Landvogtei hinweisen (siehe Geschichtsbuch „Teuringen“, Seite 70; ISBN 3-00-009412-1).

(Januar 2014)
Weihnachtlicher “Grenzkonflikt“ weiter rätselhaft 

Vorderösterreichischer Wächter an der Rotach „gefallen“

Weiterhin im Dunkeln bleiben die Ursachen samt folgendem Tathergang, die sich unlängst am (ehemaligen) Grenzverlauf zwischen der Grafschaft Heiligenberg und der vorderösterreichischen Landvogtei Schwaben zutrugen. Fest steht nur, dass der Landvogteiwächter in den Tagen um das Christfest von Passanten als „gefallen“ entdeckt wurde. Die Heiligenberger Grafschaft ließ offiziell verlauten, sie bedauere und verurteile den Vorfall, habe jedoch in keiner Weise etwas damit zu tun. Eine Befragung ihres auf der westlichen Uferseite stationierten Wächters habe keine wesentlichen Erkenntnisse gebracht. Wohl habe dieser den „normalen Krach eines Zechgelages“ vernommen, dem er jedoch keine weitere Beachtung schenkte. Etwas beunruhigt sei er gewesen, als nach Verklingen der Geräusche der „fröhlichen Schar“ vom „Schwabe“ keine Rückmeldung kam und auch bei Tagesanbruch kein Sichtkontakt zum „Kollegen“ hergestellt werden konnte. „De Schwaba foieret gere. Wird halt mitzoge si“ – erst als einige Zivile sich an dessem Standort irritiert zeigten und später einige der Grenzgänger über die Brücke sich lautstark darüber lustig machten, dass der Wächter wohl g’herig g’feschted haba mueß, dass er heit alleweil no sein Rausch ausschlafa mueß, sei er stutzig geworden. „Des war suschd ibrhaupt it sei Art. Der is grad so zuv’rlässsig wia mir elle au!“ Seit Mai 2012 habe man parallel Dienst geschoben, da kenne man sich auch ein wenig. Selbst wenn er was bemerkt hätte, hätte er ihm nicht mal Zuhilfe eilen können, weil er seinen Platz nicht verlassen könne, so seine Aussagen.

Vom zuständigen „Amt Dürnast“ kam die Mitteilung, dass es deswegen keine diplomatischen Verwicklungen mit den Heiligenbergern geben werde. Man gehe von einer „marodierenden Schar Versprengter“ aus. Das geschehe von Zeit zu Zeit -"der Heiligenberger sei schließlich im Mai 2012 auch schon mal gefallen. Kurz nachdem unser Wächter Posten bezogen hatte". Auch der Fall blieb bisher ungeklärt.- Der Familie, den Freunden wie auch dessen „Ausbilder“ Alexander Weinmann gegenüber, wurde Mitgefühl und Bedauern geäußert. Zwar sei im örtlichen Baudezernat die Meldung über den „gefallenen Wächter“ zeitnah eingegangen, doch sei für diesen das Amt für öffentliche Ordnung zuständig. Der Wächter werde nun vom Bauhof in Obhut genommen und warte dort auf seine Wiederherstellung. Den Marktwert nach der „Ausbildung“ bezifferte Weinmann, anlässlich seiner freundlichen Ausleihung an den Kunstverein Oberteuringen, mit 1800 Euro. - Da kamen die „ Marodierer“ samt ihrer Zeche bislang sicher billiger davon! Hinweise zur jetzigen/vergangenen/folgenden Tat nimmt das Amt für öffentliche Ordnung (HaL Rainer Groß, 07546 299 20) oder die KunstRaum/Ausstellungs-Kuratorin Barbara Kensy-Schneider (07546 5840) gerne entgegen.

Für „KunstRaum Oberteuringen“ – Bruno Rauscher

      

Skulpturenzyklus 2012 dreht sich weiter

Einiges hat bereits und wird im laufenden Monat das Aussehen im KunstRaum weiter verändern. So ließ Alexander Weinmann, am vergangenen Mittwoch, seinen ersten Brückenwächter Stellung am östlichen “Rotachsteg” beziehen. Seine Verstärkung wird demnächst anrücken. Die –Pfarrkirchturmähnlich behelmten – Wächtersymbole sind uralte Hölzer, die jahrzehntelang ihre Aufgabe als Stauwehrpalisaden erfüllten und nun den Übergang über das ehemalige Grenzflüsschen “sichern”. Es ist zu hoffen, dass sich die Kraftaktler, die Weinmanns Tor vor zwei Wochen wieder mutwillig umstürzten, mittlerweile ausgetobt haben - oder noch besser: Nun aus “dem Alter” sind - so dass die Brückenwacht unangefeindet ihrer Bestimmung nachkommen kann. Von Alexander Weinmann stammt auch, der nun abgebaute Wächter gegenüber dem Tor bei der Rauen Rampe. Dieser ist weiter nach Bitzenhofen gewandert und ziert dort demnächst (m)einen Privatgarten.
Alle im KunstRaum ausgestellten Objekte stellen einen Wert dar und sind daher auch käuflich zu erwerben. – Die Mitglieder der ARGE KunstRaum vermitteln Sie gerne weiter!
Bitte geben Sie an uns unbedingt und rasch weiter, wenn Ihnen an den Kunstwerken Zeichen der Zerstörung auffallen! Der Kulturverein/die Gemeinde steht dabei in einer gewissen Haftungspflicht. Und das nicht nur den Künstlern gegenüber, sondern auch bei eventuellen Verletzungen Dritter durch beschädigte Objekte.
Vorschau KunstRaum: Bis in etwa einem Monat werden einige Objekte neu dazu kommen. – Bereits zu sehen sind die “Stele mit Scheibe” von Reiner Anwander, der Regionalwerk-KunstRaumTurm “Stazione quattro staggione” und nun oben beschriebene “Brückenwacht” von Alexander Weinmann. Erhalten bleiben die “Tulpe” und “End-lich” von Andreas Eltrich, der “Dreiklang” von Mirko Siakkou-Flodin, Herbert Leichtle und Falko Jahn, so wie die “Doppelform” von Achim Guthmann. Noch erwartet werden neue Objekte von Markus Meyer – dessen “Aikido” einen Interessenten woanders gefunden hat, Reinhard Böhme – dessen Bambusinstallation im Pfarrgarten 2009 für Hinblicke sorgte, sowie – erstmalig im KunstRaum - Michael Kussl und Brigitte Schaider. Letztere haben sich mit eindrucksvollen Skulpturen bei der “making of KunstRaum 2012” – Veranstaltung am 28. April in der “Mühle” gezeigt.
Dank an Jene, die zur Ouvertüre des KunstRaums unentgeltlich Objekte zur Verfügung stellten: Mirko Siakkou-Flodin – “Badende”, Roland Behr – “Rotach” und “Mutter” und Paul Silberberg – “Rotach-Root” und “Weideniglu”! – Der Wermutstropfen dabei ist, dass all diese Werke dem Reich der Zerstörung/Beschädigung anheim fielen – sei es durch Wettereinflüsse oder Unsinntreiber! Einzige Ausnahme: Oskar Hafens - “Ausgewogen”.

Bruno Rauscher

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Reiner Anwander eröffnet Skulpturenzyklus 2012

Am vergangenen Mittwochnachmittag stellte Reiner Anwander seine „Stele mit Scheibe“ in der Grünfläche zwischen der Kinderkrippe und der Aussegnungshalle auf. Er ist damit der erste Künstler, der dem KunstRaum Oberteuringen den „frischen Wind“ verschafft, der durch das runderneuerte Ausstellungskonzept möglich wurde. Seine Holzplastik setzt einen markanten Einladungsgruß am mittleren Zugang zum KunstRaum. „Eigentlich müsste sie Stele mit Katzenohren heißen“, befand Frau Anwander auf Grund der Ausstülpungen auf der zuobersten Scheibe – es blieb jedoch bei Reiners Arbeitstitel. Der Meisterschüler bei Emil Cimiotti in der Hochschule Bildende Künste in Braunschweig wirkt nun selbst als Dozent für Freies Zeichnen bei den Bernd Blindow Schulen Friedrichshafen und der Fachhochschule Diploma FH Studienzentrum Friedrichshafen - jeweils im Fachbereich „Grafik Design“. Der Mann „ohne Freizeit“ ist Regionalleiter der Region Bodensee/Oberschwaben im Verband Bildender Künstler Württemberg mit ca 70 Mitgliedern http://www.vbkw-bodensee.de/ .
„Daneben gebe ich noch einen Sommerkurs Bildhauerei und Malerei vom 4. - 11. August, für den ich noch wenige Teilnehmer suche.“
www.skulptur-malerei-anwander.de
Anwander wird am kommenden Samstag, 14 Uhr, beim „making of KunstRaum“ in der „Mühle“ ebenso zugegen und zugänglich sein, wie die meisten Künstler, die ihre Teilnahme am KunstRaum Oberteuringen 2012 zugesagt haben und deren Werke in den kommenden Wochen aufgestellt werden.

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Dienstag, 26. Juni

Markus Meyer tauscht “Aikido” mit “Hydra”

Nachdem beim ersten Mal der Dauerregen einen Strich durch den geplanten Skulpturentausch von Markus Meyer machte, hat es am vergangenen Mittwochabend geklappt. Auch beim zweiten Anlauf regnete es bis Ultimo – der Auf- und Abbau verlief jedoch in tropenschwüler Abendsonne.
“Hydra, die Wasserschlange”, ist einerseits das ausgedehnteste Sternbild des Nachthimmels. Sie erstreckt sich unterhalb der Tierkreiszeichen Krebs, Löwe und Jungfrau und kann von unseren Breiten aus im Frühjahr tief am südlichen Horizont beobachtet werden. “Hydra” ist aber auch die vielköpfige Schlange in der griechischen Mythologie, der gleich zwei Köpfe nachwachsen, wenn sie mal einen verliert. Herkules und sein Gefährte Iolaos bezwingen Hydra und den Riesenkrebs Karkinos in einem heroisch-trickreichen Kampf und wurden (außer Iolaos) daraufhin von den Göttern als Sternbilder verewigt. Markus ist sich selbst nicht schlüssig, zu welcher Interpretation er mehr neigen soll – und überlässt die persönliche Entscheidung dem jeweiligen Betrachter.
Der Vorsitzende des jüngst gegründeten Kunstvereins Ravensburg stellt mit der “Hydra” sein zweites Objekt im KunstRaum Oberteuringen auf. Seine Aikido-Kämpfer haben einen Liebhaber und damit anderen Stellplatz gefunden.
www.kunscht.de


 

Aktion KunstRaumTurm

Samstag, 28. April:

“making of KunstRaum 2012”

Wenig Resonanz erfuhr die Vorstellung der Künstler, die sich im kommenden Jahr am KunstRaum Oberteuringen zu beteiligen gedenken. Neben ihnen und den “Offiziellen”, fanden sich, an dem wüstensturmgeschüttelten Samstag, gerade noch zwei Handvoll interessierter Teuringer ein. Jeder Künstler präsentierte sich mit verschiedenen Kleinplastiken oder veranschaulichendem Bildmaterial. Die Kurzausstellung endete am Sonntagabend – den Nachmittag nutzten daher noch einige Besucher, um sich ein Bild über das Kommende im KunstRaum zu verschaffen. Die dann ausstellenden Künstler - deren Werke sich im kommenden Monat einfinden werden - sind: Reiner Anwander • Reinhard Böhme • Andreas Eltrich • Achim Guthmann • Falko Jahn • Michael Kussl • Herbert Leichtle • Markus Meyer • Brigitte Schaider • Mirko Siakkou-Flodin und Alexander Weinmann. (Die mit Unterstrich Gekennzeichneten sind/waren bereits im KunstRaum vertreten und stellen zum Teil neue Objekte aus – die anderen bereichern zum ersten Mal die Rotachgefilde.) Dabei ist durch das neue KunstRaum-Konzept - das den Künstlern ein jährliches “Ausstellungsentgelt” sichert – sicher auch eine weitere Aufwertung des Dargebotenen zu erwarten…

“KunstRaumTurm”-Übergabe

Der nächste Höhepunkt des Wüstensturmsamstags war die “Übergabe” des KunstRaumTurms an die Öffentlichkeit. Glücklicherweise fand sich zum anberaumten Termin die Delegation der Partnergemeinde Lohmen/Sachsen ein, so dass sich doch noch ein würdiger Rahmen für die “Enthüllung” ergab. Bürgermeister Karl-Heinz Beck und Dieter Sautter, Netzchef vom Regionalwerk Bodensee – Eigner der Umspannstation 6023 Rotach (von nun an intern: “Stazione quattro staggione”) und Sponsorvertreter – durchschnitten das “Enthüllungsband” und gaben so den “letzten Blick” auf den jahreszeitlich kunterbunt applizierten Zweckbau frei, der künftig von der Durchgangsstraße her den/das Beginn/Ende des KunstRaums signalisiert.
Für das ausführende Werkteam stellte die Projektleiterin und Hauptgestalterin, Barbara Kensy-Schneider, die Fakten in den Raum: Rund 300 Stunden verbrachten die bürgerschaftlich engagierten (=ehrenamtlich tätigen) Anmaler auf dem Gerüst (Gerüstbau Vogt) und vermalten rund 70 Liter, aus einer 43igen Farbpalette, Wandfarbe und Lacke (Farben Gnatz) oder montierten die Banner (Knirsch) – dabei sei der Zeitaufwand der Planung und deren Ausarbeitung nicht mitgerechnet. Ausgesprochen wurde ihrerseits der Dank an die erwähnten Firmen – für gemäßigte Konditionen und termingerechte Bereitstellung/Abbauarbeit, sowie an das Regionalwerk für dessen beispielgebendes Sponsoring.
Die Malerarbeiten gingen unfallfrei und mit positiven Zuspruch an dem vielfrequentierten Verbindungsweg vonstatten – wobei die größte Passantenbesorgnis war: “Bin gespannt, wie lange das unbeschmiert dasteht!” – Diese Besorgnis sieht das ausführende Team gelassen, denn: “Dann bräuchte man ja gar nichts mehr tun” – beziehungsweise “Wir haben noch etwas Restfarbe zum Überstreichen!”

Presseartikel

http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/oberteuringen/Turmhoch-ueberm-Alltagsgrau;art372488,5479185
http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/friedrichshafen/Der-Kunstraum-treibt-s-bunt;art372474,5485065

Mittwoch, 25. April

TTS-Schüler 4b suchen ihre eingebrachten Ideen

Was ist aus unseren Ideen geworden? – Mit dieser Frage kamen am Mittwoch die Schüler der 4b von Stefanie Straub in die Mühle, um erst ihre “Türme” abzuholen und anschließend vor Ort zu schauen, welche ihrer Gestaltungsvorschläge am “KunstRaumTurm” umgesetzt wurden. Barbara Kensy-Schneider, die Hauptgestalterin und Projektleiterin, erläuterte der Schulklasse, wie langwierig es war, zu dem Entwurf zu kommen, der neben seiner Gesamtansicht auch stets die Umsetzungsfähigkeit – durch mehrere/viele Anmaler – berücksichtigt haben sollte. Ideen, wie das grafische Muster, die umlaufende Verbindung oder das Anbringen von Applikationen, finden sich an dem Turm – dass keiner der Vorschläge 1:1 umgesetzt werden konnte, lag an der groben Oberflächenbeschaffenheit und der individuellen Pinselfertigkeit der “überschaubaren” Helferressourcen. Die Erläuterungen kamen an und als sich alle vor dem “Turm” aufstellten, schwappte die frohstimmende Buntheit auf die Klassengemeinschaft über – so dass es manche vergessen ließ, dass sie eigentlich ihren Bus zu erreichen haben. Der Abschied vom “KunstRaumTurm” fand daher für einige recht überhastet statt – aber der steht ja noch eine Weile ….

Dienstag, 24. April

KunstRaumTurm und “making of KunstRaum” Oberteuringen 2012

Spontan angetan war nicht nur in der Projektierungsphase der Besitzer der Umspannstation “6023 Rotach”, das Regionalwerk Bodensee, über den Umgestaltungsentwurf der Arbeitsgemeinschaft KunstRaum, sondern sind nun, da die Malerarbeiten erste Eindrücke über das künftige Aussehen des KunstRaumTurms zu lassen, die Passanten, welche den Parkweg zu einer stark frequentierten Verbindung zum Teuringer Ortskern machen.

Ursprünglich als Projekt zur Bürgerstiftungsaktion “Bürgersinn” eingereicht, stand schon nach den ersten Gesprächen mit dem Regionalwerk dessen Einverständnis fest. Mehr noch: Sogar die Kostenübernahme für die künstlerische Gestaltung der Turmfassade wurde zugesichert!
Die darauf vom KunstRaum-Team angeregte öffentliche Ideensammlung hätte zwar angeregter ausfallen können, obwohl die Grundschulklasse 4b der Teuringer-Tal-Schule von Stefanie Straub sich geschlossen daran beteiligte und auch drei Turmentwürfe von Teuringer Bürger beigesteuert wurden. All diese wurden bei der Vorstellung aller Bürgersinn-Projekte am 11. Dezember in der “Mühle” aufgestellt und hinterher auf ihre Umsetzung geprüft. Einzelne Anregungen wurden aufgenommen und in den Gesamtentwurf eingefügt. Dass dieser so ganz anders aussieht, liegt in erster Linie an der Machbarkeit – es wurde in der Planung von mehreren bis vielen Malhelfern ausgegangen.

Seit Freitag, 13. April, sind die Malarbeiten im Gang. Tags drauf bevölkerten neun Anmaler das Turmgerüst für den ersten Anstrich. Am Dienstag wurde dazu in den letzten der 43 verschiedenen Farbtöpfe der Pinsel gesteckt. “Farbe pur” ist seit Mittwoch dran. Wetterabhängig wird auf die Fertigstellung zum 28. April hingearbeitet. - Da findet in der “Mühle” die Vorstellung des Konzepts für den "KunstRaum Oberteuringen 2012" statt. Ab 14 Uhr präsentieren sich dort die meisten Künstler - die im kommenden Jahr Exponate für den KunstRaum Oberteuringen beisteuern - mit Kleinplastiken, die auch noch am Sonntag zu den Galerieöffnungszeiten (14 bis 18 Uhr) zu sehen sind – dann aber ohne die Künstler.

Die Künstler mit neuen Skulpturen im KunstRaum sind:
Reiner Anwander • Andreas Eltrich • Achim Guthmann • Falko Jahn • Michael Kussl • Herbert Leichtle • Markus Meyer • Brigitte Schaider • Mirko Siakkou-Flodin und Alexander Weinmann

Am Samstag, 28. April, gegen 15:30 Uhr erfolgt die “ Enthüllung” des KunstRaumTurmes vor Ort, bei dem der Technische Leiter der Regionalwerksparte Stromnetz, Dieter Sautter, die neugestaltete Fassade der Öffentlichkeit “übergeben” wird.
Sponsor der Umgestaltung: Regionalwerk Bodensee GmbH & Co KG

Dienstag, 24. April

KunstRaumTurm und “making of KunstRaum” Oberteuringen 2012

Spontan angetan war nicht nur in der Projektierungsphase der Besitzer der Umspannstation “6023 Rotach”, das Regionalwerk Bodensee, über den Umgestaltungsentwurf der Arbeitsgemeinschaft KunstRaum, sondern sind nun, da die Malerarbeiten erste Eindrücke über das künftige Aussehen des KunstRaumTurms zu lassen, die Passanten, welche den Parkweg zu einer stark frequentierten Verbindung zum Teuringer Ortskern machen.

Ursprünglich als Projekt zur Bürgerstiftungsaktion “Bürgersinn” eingereicht, stand schon nach den ersten Gesprächen mit dem Regionalwerk dessen Einverständnis fest. Mehr noch: Sogar die Kostenübernahme für die künstlerische Gestaltung der Turmfassade wurde zugesichert!
Die darauf vom KunstRaum-Team angeregte öffentliche Ideensammlung hätte zwar angeregter ausfallen können, obwohl die Grundschulklasse 4b der Teuringer-Tal-Schule von Stefanie Straub sich geschlossen daran beteiligte und auch drei Turmentwürfe von Teuringer Bürger beigesteuert wurden. All diese wurden bei der Vorstellung aller Bürgersinn-Projekte am 11. Dezember in der “Mühle” aufgestellt und hinterher auf ihre Umsetzung geprüft. Einzelne Anregungen wurden aufgenommen und in den Gesamtentwurf eingefügt. Dass dieser so ganz anders aussieht, liegt in erster Linie an der Machbarkeit – es wurde in der Planung von mehreren bis vielen Malhelfern ausgegangen.

Seit Freitag, 13. April, sind die Malarbeiten im Gang. Tags drauf bevölkerten neun Anmaler das Turmgerüst für den ersten Anstrich. Am Dienstag wurde dazu in den letzten der 43 verschiedenen Farbtöpfe der Pinsel gesteckt. “Farbe pur” ist seit Mittwoch dran. Wetterabhängig wird auf die Fertigstellung zum 28. April hingearbeitet. - Da findet in der “Mühle” die Vorstellung des neuen Konzepts für den KunstRaum Oberteuringen statt. Ab 14 Uhr präsentieren sich dort die meisten Künstler, die im kommenden Jahr Exponate für den KunstRaum Oberteuringen beisteuern, mit Kleinplastiken, die auch noch am Sonntag zu den Galerieöffnungszeiten (14 bis 18 Uhr) zu sehen sind – dann aber ohne die Künstler.
Die Künstler mit neuen Skulpturen im KunstRaum sind:
Reiner Anwander • Reinhard Böhme • Andreas Eltrich ? Lutz Gruna • Achim Guthmann • Falko Jahn • Michael Kussl • Herbert Leichtle • Markus Meyer • Brigitte Schaider • Mirko Siakkou-Flodin und Alexander Weinmann

Am Samstag, 28. April, gegen 15:30 Uhr erfolgt die “ Enthüllung” des KunstRaumTurmes vor Ort, bei dem der Technische Leiter der Regionalwerksparte Stromnetz, Dieter Sautter, die neugestaltete Fassade der Öffentlichkeit “übergeben” wird.
Sponsor der Umgestaltung: Regionalwerk Bodensee GmbH & Co KG

Bruno Rauscher

KunstRaumTurm im Werden

Planmäßig erfolgte der Start zur Umgestaltung des Regionalwerk-Trafohäuschen zum “KunstRaumTurm”. Am vergangenen Freitag wurden nachmittags der grobe Schmutz vom Putz entfernt und die Flächen angezeichnet, die am Samstag von insgesamt neun Anmaler mit dem vorbestimmten Farbton grundiert wurden. Die ganze Woche wurde immer wieder ein Farbfeld ums andere “pur” fertig gestrichen. Die Arbeiten gehen gut voran, so dass mit der Fertigstellung zum geplanten Übergabetermin am 28. April – im Rahmen vom “making of KunstRaum” – gerechnet werden kann. Wer sich animiert fühlt mit zu malern melde sich bei Barbara Kensy-Schneider, Tel: 5840, zwecks Koordination.

Bruno Rauscher

Es ist angerüstet!

Kurz vor Ostern lieferte Vogt – Gerüstbau die mehrgeschossigen Plattformen für die Arbeiten am zukünftigen KunstRaumTurm. Mit Einwilligung und Sponsoring der Regionalwerk Bodensee wird in den kommenden zwei Wochen die Trafostation beim Roth’schen Weiher farblich umgestaltet. Der südliche Eingang zum KunstRaum Oberteuringen wird dadurch deutlich hevorgehoben. Das grafische Motiv soll den jahreszeitlichen Farbwandel der Umgebung wiedergeben und verstärken.
Sofern es die Wetterlage erlaubt, geht es heute (Freitag, 13. April, 15 Uhr) mit den Malarbeiten los. Insgesamt 43 verschiedene Farbtöne wurden von Farben Gnatz, Friedrichshafen, gemischt und mit den entsprechenden Farbfeldnummern versehen, damit sich die Akteure auf dem Gerüst leichter tun. Das ”Malen nach Zahlen“ soll bis 28. April abgeschlossen sein - denn das ist der Termin für das ”making of KunstRaum“, bei dem sich erst in der ”Mühle“ die demnächst ausstellenden Künstler vorstellen und im Anschluss der KunstRaumTurm ”übergeben“ werden soll.
Begleiten Sie die Arbeiten oder malern Sie mit – kommen Sie auf jeden Fall zur Übergabe am 28. April!

Bruno Rauscher