Künstler Symposium 2014

„Am Engpass versammeln sich Beobachter“

Herzlichen Dank an die Sponsoren

Gemeinde Oberteuringen · Raiffeisenbank Oberteuringen · Regionalwerk Bodensee · Firma Peter Bosch Oberteuringen · Firma Laserpoint Salem · Farben Gnatz Friedrichshafen · Grafikdesign Angela Schneider Oberteuringen und alle beteiligten Künstler

 

Mirko Siakkou-Flodin  

Wilhelmsdorf

www.mo-metallkunst.de

 

BLOWING AWAY - TOUCH ME"

Bei der Seite "blowing away" kommt die Kreativität, Intellektualität und Gesamt-Aktion-Konzeption zum Ausdruck. Zum einen die emotionale Antwort auf die mehr plakative Seite "touch me".

So ist es eigentlich der Einblick in das  innere Gefühlsleben der Figur und in der Farbwahl vereinen sich alle Farben der anderen Kunstschaffenden mit 10 bar Pressluft die Schichten explosionsartig verblasen, es geht wortwörtlich unter die Haut, verbunden mit der Hoffnung das die Kunstaktion bleibenden Eindruck hinterlässt.

 

Barbara Kensy-Schneider 

Oberteuringen

 

„Vom Winde verweht“

 Sie steht am Rande des Platzes, die kraftvolle Silhouette dem Wind zugewandt - barfuß, mit fliegendem Rocksaum und flatternden Haaren – vom Winde verweht.

Verstärkt wird dieses Bild durch die farbige Gestaltung  – vielschichtige Farbtöne mit strukturierten Farbeeffekten – auch die Farben vom Winde verweht …

Paul Silberberg 

Staig

 

„Miss Bubble“

Das Blau steht für das Wasser das sich durch die Erde (Gelb) zwängt (Engpass) der Name "Bubble" steht für die Luftblasen die dabei entstehen.
Die Spirale ist ein Symbol für den Wasserkreislauf - Regen fällt zu Boden, verdunstet und wird wieder Regen.
Die Rückseite ist " Negativ " also der Wechsel von Wasser und Erde.
Wo Wasser ist kann sich Erde absetzen und neues Land erschaffen und wo Erde ist kann sich Wasser einen Weg bahnen.

 

Michael Kussl & Dorle Ferber  

Owingen

www.klangundeisen.de

www.dorle-ferber.de

 

„Hugo“

 Hugo kam aus der Ferne

und weil es ihm hier gefiel

wollte er gerne sein Glück versuchen.

Er war ein einfacher Mann aus dem Volke.

 

Kordula Schillig  

Friedrichshafen

www.kordulaschilligmalerei.de

 

„EDDI - VERNETZT“

Seinen Arbeitstitel „VERNETZT“ erhält der Beobachter EDDI nicht nur durch die Pinselführung.
Junger Mensch, lässig die Hände in den Hosentaschen, scheinbar desinteressiert,  introvertiert, hat Ruhe und Muße hier herum zu lümmeln.

Er ist mit dem Rest der Welt vernetzt. Es entgeht ihm nichts. Sein Smartphone wird ihm jede noch so kleine Botschaft signalisieren. Möglich, dass ihm dadurch die Werbungsversuche der Dame hinter ihm entgehen.
Wir haben es mit einer Spezies des 21. Jahrhunderts zu tun. Spätestens seit den  Enthüllungen durch Wikileaks, der NSA-Abhör-Affäre wissen wir um die Vernetzung all unserer Daten im World Wide Web. Kaum einer kann sich dieser Datensammlung - sprich Beobachtung - entziehen.

In Anlehnung an Edward Snowden trägt er den Namen EDDI.

 

Jolantha Switajski-Schaefer  

Vogt

www.jolanta-switajski-schaefer.de

 

 „Mina“

Eine Figur in expressiver und transformeller Malerei, die keinerlei Gesetzen unterliegt -  „geheimnisvoll und mystisch wie Traumphantasien, wie Unterwasserbilder oder Zauberlandschaften“. Die Inspiration der Gestaltung ist entnommen den Farben der Natur im Lauf der Jahreszeiten.

 

Maria Niermann-Schubert  

Baienfurt

www.atelier-gelber-hund.de

 

 „Große Musterfrau“

Maria Niermann-Schuberts "große Musterfrau" setzt zufälligerweise die Tradition ihrer Arbeiten, die schon 2x in der Mühle zu sehen waren, fort.

In ihren Bildern tauchen immer wieder genormte, schablonenhafte Figuren auf. Die Farbgebung bei der "großen Musterfrau" ist typisch und das schablonenhafte ihrer sonstigen Figuren wird durch diese "Wächterin der normierten Frauenwelt" in leicht ironischer Weise wiedergegeben.

Diese Skulptur verkörpert das Ideal der Frau: immer jung, immer dynamisch, was durch die Farbwahl zum Ausdruck kommt und möglichst gleich und leicht identifizierbar. Alles, was auf den ersten Blick so leicht wirkt, versteht Maria Niermann-Schubert als Ironie und Kritik an der Gesellschaft, die Abweichungen kaum zulässt.

 

Serj Sabet  

Überlingen

www.sabetart.com

 

 „Rush of color“

 Sein neuestes Projekt, eine angemalte männliche Skulptur aus metallischem Material, lässt sich interpretieren als neue Phase, in der der Fokus auf den Prinzipien des abstrakten Expressionismus liegt.

Die Präsenz der Natur zeigt sich in den geraden Linien und anderen geometrischen Mitteln. Kreise bewegen und schieben sich über die Oberfläche. Durch das Auftragen in mehreren Schichten erscheinen und verschwinden sie und erhalten so visuelle Schwungkraft. Formen werden unter Verwendung vieler Techniken in durchscheinenden Schichten gearbeitet, die Farben, Volumen, Linien und Texturen sowohl verbinden als auch trennen. Farbspritzer verleihen ein spontanes und freies Gefühl und bewahren doch den strukturierten Gesamteindruck.

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