23. November 2019 | SAMSTAG 14.00 UHR

Wir haben keine Lust auf »Schwarzmalerei«
Kreativwerkstatt Rosenharz

KUNST UND INKLUSION

VERNISSAGE SAMSTAG 14 UHR

Mühlencafé  14:30 - 16:30 Uhr


AUSSTELLUNG 23. NOV - 15. DEZ

Die Künstler der Kreativwerkstatt Rosenharz · Stiftung Liebenau greifen tief in die Farbtöpfe, sie lieben starke Farben und in ihren Bildern geht die Sonne auf. Schwarzmalerei liegt ihnen fern. Ihre Werke sind der Inbegriff an Lebensfreude. Sie wecken Erinnerungen an lichtvolle Momente, lassen die Sommerwärme auf der Haut erahnen.

„Was brauchst du?“ Die Kunsttherapeutin Irmgard Stegmann will, dass sich die Künstler in ihren Bildern wiederfinden, ihre eigene Wirkungskraft zum Ausdruck kommt. Sie setzt Akzente: „Licht und Farben bewahren die Menschen vor dem Schwarz sehen.“ Die Künstler werden zum „Mitschöpfer“ entdecken über die Farben ihre Ressourcen, erleben im Malen Freude und Schönheit, geben dem Lichtvollen seine Daseinsberechtigung. Sie malen Mutbilder - Lob und Anerkennung beflügeln. Im Malen finden sie das Licht im Dunkeln und davon erzählen sie in ihren Bildern.

Musik zur Vernissage und Mühlencafé : MR. SHEEP AN THE ART FARMERS

Im Bildungs-, Begegnungs- und Förderzentrum (BBF) der Stiftung Liebenau im Haus am Teuringer haben Sie am 23. Nov von 14 – 18 Uhr die Möglichkeit, die von den dort Beschäftigten unter Anleitung und Mitwirkung des BBF-Teams gestalteten Werke zu betrachten.

12. Januar 2020 | SONNTAG 14.00 UHR

Ausstellung   Vernissage
Weber-Schlak ∙Bischoff ∙ Bayer

FOTOGRAFIE

12. JAN - 2. FEBR   AUSTELLUNG

Die Fotografin Carola Weber-Schlak möchte den Blick auf die Überbleibsel ehemaliger Lebenswelten lenken. Ihre Bilder – von Scherben auf dem Boden oder einer Reihe notdürftig geschlossener Fenster - sind mehr als Momentaufnahmen von verlassenen Orten. Sie lassen Bilder und kleine Geschichten im Kopf entstehen, wie die Vergangenheit gewesen sein könnte. Ihre Fotografien, oft farbreduziert oder in Schwarz-Weiß, sind poetisch und ruhig.

www.artcarola.de

Immer wenn ein Foto aufgenommen wird, steht die Zeit kurz still, der Moment ist fixiert. Nur: was geschah davor und was wird danach passieren? Diese Fragen begleiten den Fotografen Peter Bischoff stets bei seinen Aufnahmen und er beantwortet sie mit Bildreihen, die sowohl in Vergangenheit als auch Zukunft des dargestellten Sujets greifen. Wichtig ist ihm dabei eine rigoros intuitive und persönliche Herangehensweise, die abgebildete Realität, subjektive Position mit intensiver Bildsprache verschmilzt.

www.sternenschwimmer.de

Das Thema der Künstlerin Bette Bayer ist die Architektur, sie bringt diese als Hauptmotiv, als Strukturelement oder als Hintergrund in ihre Bilder ein. Durch Überlagern, Zerschneiden und Verfremden bei der digitalen Gestaltung entstehen stark farbdominierende Impressionen mit neuer eigenständiger Ausdrucksform des urbanen Umfelds.

www.bettebayer.com

01. März 2020 | SONNTAG 14.00 UHR

Form und Farbe
Isabella Senger · Ilka Kupfer

Vernissage

1.– 22. März AUSSTELLUNG

Abstrakte Malerei und Keramik – Figuren und Objekte

Isabella Senger, Künstlerin aus Wasserburg am Bodensee, zeigt gestisch expressive Malerei. In kraftvollen Farben eröffnen die Bilder einen Raum für Emotionen und Assoziationen.

Ilka Kupfer, Keramikerin Aus Lindenberg im Allgäu, präsentiert keramische Formen und Tierfiguren aus archaisch grobem Ton bis feinem Porzellan.

Tierfiguren und Bilder treten in einen Dialog, manche Figuren mit ihren lebendigen Farben und changierenden Oberflächen scheinen den Bildern entsprungen zu sein.

Beide Künstlerinnen setzen in ihrer schöpferischen Arbeit auf das Wechselspiel zwischen dominanten und fragilen Gestaltungselementen.

Schon zum zweiten Mal stellen die beiden zusammen aus und es wird wieder eine spannende Präsentation werden.

www.isabella-senger.de       www.töpferei-kupfer.de

Mühlencafé

19. April 2020 | SONNTAG 14.00 UHR

Poesie der Unschärfe
Anna Rudolf

MALEREI Vernissage

19. APRIL - 10. MAI AUSSTELLUNG

„In meiner Malerei lasse ich mich auf einen Prozess ein, dessen Ergebnis völlig offen ist. Denn ob die zu Beginn geplante Landschaft in einer abstrakten Person oder einem Schmetterling auf der Leinwand erscheint, weiß ich nicht. Zu Beginn ist es mehr ein Suchen, Abtasten und Ausprobieren, das einer ständigen Änderung unterliegt und Zerstörung und Neubeginn fordern ihr Recht. Es ist faszinierend, wenn es auf der Leinwand brodelt und keineswegs selten oder gar bedauerlich, wenn dann alles in sich zusammenbricht - denn das leert den Kopf und spornt zu neuen Kreationen an.

Intuitiv und emotional ist meine Vorgehensweise beim Malen und der Gegensatz zwischen figurativ und abstrakt in meinen Bildern hat seinen Reiz. Mit Farben und Formen versuche ich zu übermitteln, wozu mir vielleicht die Worte fehlen. Wichtig ist mir die Unschärfe, die ich in meinen Kompositionen zum Ausdruck bringen möchte, den Spagat zwischen Enthüllen und Verhüllen, also offen sein aber auch ein Geheimnis bergend.

Trotz eines Farbauftrags, der aus vielen Schichten besteht, möchte ich Abgrenzungen und Einengungen vermeiden, sondern Transparenz erspürbar werden lassen, einen Schwebezustand auf der Leinwand herstellen - ein Zustand der grenzenlosen Freiheit, den ich anstrebe.

Mühlencafé

15. Mai 2020 | FREITAG 19.00 UHR

SICHTweise
Hannelore Bucher

DRUCK-
TECHNIKEN UND
SKULPTUREN

15. MAI - 14. JUNI   AUSSTELLUNG

Die Künstlerin aus Friedrichshafen zeigt ganz nach ihrem Motto „Realität ist eine Frage der Sichtweise“ eine Auswahl ihrer Werke, die ihre sich stets neu erfindende Arbeitsweise verdeutlichen. Fasziniert von Form, Farbe und Linie widmet sie sich ihrer individuellen Aussage mittels Drucktechnik, Malerei und Skulptur. Dabei experimentiert sie durch eine klare Formensprache mit Raum, Fläche und Farbe, verschiedensten Materialien, sowie einer immer neuen Perspektive.

Dies ermöglicht einen kontinuierlichen Schaffensprozess, in dem etwa eine plastische Skulptur aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet sich zu neuen zweidimensionalen Bildelementen eröffnet. Ebenso können aus der Natur inspirierte Bildkompositionen sich in zahlreichen Formen als Skulpturen präsentieren und weiterentwickeln.

„Immer wieder neugierig eröffnen sich mir so stetig neue Sichtweisen mit unendlicher Vielfalt, Individualität und möglichen Ausdrucksweisen.“

Nach ihrem Studium an der Freien Kunstakademie Überlingen und einer Ausbildung an der Bildhauer Atelier Schule Axel F. Otterbach ist sie seit 2011 ausstellungsberechtigtes Mitglied im Internationalen Bodenseeclub (IBC) und präsentiert ihre Werke erfolgreich in vielen Ausstellungen.

www.hannelorebucher.de

21. Juni 2020 | SONNTAG 14.00 UHR

LichtQuellen
Magdalena Maatkare

TEXTIL
COLLAGEN

21. JUNI - 12. JULI   AUSSTELLUNG

Die Collagen von Magdalena Maatkare sind Lichtbilder und hinterfragen als subtile Schnittstellen konventionelle Gattungsbegriffe von Malerei und Textilkunst. Fasziniert von den kulturell bedeutsamen Motiven der Wax-Print-Stoffe, die die Künstlerin aus Westafrika - Senegal, Togo, Elfenbeinküste u.a. - bezieht, ordnet sie jene zu kulturellen Neu-Vereinigungen an und erzeugt mittels unzähligen Stoffpartikeln eine energetisch starke Explosion der Farbe.

Die Künstlerin und Schauspielerin Magdalena Maatkare hat in Paris (Sorbonne) und Lyon (Ecole Normale Supérieure) studiert, lebt und arbeitet heute in Berlin, Paris und Westafrika (Senegal), aber sie ist hier am Bodensee in Langenargen geboren.

„Ich bin ein Faden, der sich ins Gewebe des Universums webt. Mein Faden ist LichtQuelle, die Energie transportiert. Schwingt mit anderen Energiewellen. Erzeugt Resonanz. Durch die Verstofflichung der feinstofflichen Welt in die Materiell - Stoffliche, hat meine Kunst das Potenzial, Imaginiertes – Irrationales - in Kreaturen lebendig zu machen. Zum Lebendig-Sein gehören Farben.“

www.magdalenamaatkare.com