Aktionen 2018

 


 

Kaspar Hauser und sein Mörder

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Skulpturen Kasper Hauser und sein Mörder haben einen neuen Standort erhalten und sind nun an der Brücke bei der Fischtreppe am Parkweg vorzufinden. 

Am Dienstag, 27. Februar 2018 von 14:00 - 16:00 Uhr bietet die Gemeindeverwaltung in Zusammenarbeit mit dem Kulturverein sowie dem Künstler, Herrn Alfons Röllinger den Kindern des Rotachkindergarten und der Teuringer-Tal-Schule die Gelegenheit, offene Fragen zu diesen Skulpturen zu beantworten und die Hintergrundgeschichte dieser beiden Herren zu erklären. Die Bevölkerung ist hierzu recht herzlich eingeladen!

„Kaspar Hauser und sein Mörder“ von Alfons Röllinger haben einen neuen Platz gefunden

SZ 27.02.2018 Fotos Helen Belz

Auf den ersten Blick können die zwei Kunstskulpturen „Kaspar Hauser und sein Mörder“ durchaus angsteinflößend wirken – zumindest für Kinder. Aus diesem Grund mussten die Holzskulpturen von Künstler Alfons Röllinger aus Illmensee / Ruschweiler Ende Oktober ihren Standort wechseln. Zuerst waren Sie zwischen dem Pfarrgarten und der Sporthalle platziert. Nachdem sich jedoch mehrere Kinder auf dem

Weg zur Schule vor den Skulpturen erschreckten, und Beschwerden bei der Gemeinde eingingen, wanderten die Kunstwerke von Alfons Röllinger vorübergehend in den Bauhof, bis ein neuer Standort gefunden war.

Seit dem 4. Dezember 2017 sind die beiden Skulpturen nun an einem neuen Platz vorzufinden, gegenüber der Brücke bei der Fischtreppe im Parkweg.

Allein mit einem Standortwechsel war die Sache jedoch noch nicht getan. Zusätzlich hat der Künstler angeboten, sein Kunstwerk und die dahinterstehende Geschichte den Kindern persönlich zu erklären. 

Aus diesem Anlass haben wir von Seiten der Gemeinde mit Herrn Röllinger gemeinsam Kinder aus der Teuringer-Tal-Schule sowie des Rotachkindergarten vergangenen Dienstag, 27. Februar 2018 vor Ort zum Kunstwerk eingeladen, damit Sie die Geschichte durch den Künstler selbst kennenlernen.

Herr Röllinger erklärte den Kindern, dass er die Geschichte von „Kaspar Hauser und sein Mörder“ bereits von seinem Lehrer erzählt bekommen hatte. Seit diesem Schultag musste er oft an diese Geschichte denken, was ihn wiederum dazu inspiriert hatte, diese mit den beiden Skulpturen widerzuspiegeln.

Die Kinder lauschten gespannt den Worten von Herrn Röllinger und der Geschichte von „Kaspar Hauser und seinem Mörder“. Die Geschichte handelt von einem geistig zurückgebliebenen Findelkind, welches bei Wasser und Brot in einem dunklen Raum gefangen gehalten wurde. Gegen Ende der Geschichte kommt Kaspar Hauser mit einer tödlichen Stichwunde nach Hause. Er behauptet, Opfer eines Attentäters geworden zu sein, und stirbt dann.

Diese Geschichte ist ein bisschen gruselig, so die Meinung der Kinder, doch manchmal müsse man sich einfach denken, dass es alles nicht echt sei.

Die Kinder stellten im Anschluss noch viele Fragen an den Künstler. Eine Angst vor den Skulpturen war dann nicht mehr zu spüren.

Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung mit vielen neugierigen Kinderaugen und einem mit dem neuen Standort zufriedenen Künstler.